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Die FCI: (Zitat) hier nachzulesen: klick
Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 83 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter.......

Der VDH: (Zitat) hier nachzulesen: klick
Der VDH ist die Interessenvertretung aller Hundehalter in Deutschland.
Als Dachorganisation von bundesweit 176 Mitgliedsvereinen repräsentiert der Verband mehr als 650.000 Mitglieder. Über 250 verschiedene Hunderassen werden in den Zuchtvereinen des VDH betreut und unter strengsten Kontrollen gezüchtet.......

Der VDH vertritt Deutschland als Mitglied in der FCI.

Struktur
Der VDH ist ein föderal strukturierter Dachverband, in dem Rassehunde-Zuchtvereine, Hundesportverbände, Landesverbände sowie einige außerordentliche Mitgliedsvereine zusammengeschlossen sind. Einzelpersonen können nicht Mitglied im VDH sein, sondern sind über einen Zuchtverein oder Sportverband angegliedert.

Ein Züchter gehört also einem, für seine Rasse(n) zuständigem Verein oder Club an, welcher auch das entsprechende Zucht-Register führt. Das heißt, ein Züchter im VDH erhält in der Regel die Ahnentafeln für seine Welpen vom zuständigen Rassebetreuenden Verein oder Club. Dies jedoch erst nach einer sog. Wurfabnahme die von einem Vereinszugelassenen Zuchtwart durchgeführt wird.
Der VDH führt zwar ein Register, jedoch nur für Rassen, welche durch keinen Verein oder Club betreut werden.
Die Rasse Mops wird unter dem VDH nur von zwei Clubs in Deutschland betreut.
Diese sind:
Der deutsche Mopsclub (DMC) hier klicken
Verband deutscher Kleinhundezüchter e.V. (VK) hier klicken

Im VDH darf nur mit Hunden gezüchtet werden, welche FCI- oder FCI anerkannte* Ahnentafeln besitzen und genau dem Rasse-Standard (z.B. Farbe!) entsprechen.
* z.B. American Kennel Club/USA (AKC), Kennel Club/UK (KC)
Alle Tiere müssen vor dem Einsatz in der Zucht, bestimmte geforderte Zuchtprüfungen absolvieren. Dazu mehr im Abschnitt Zucht


AKC: hier nachzulesen (englisch) klick
Im Gegensatz zum VDH nimmt der AKC (American Kennel Club - größter Dachverband in USA) alle Welpenregistrierungen vor.
Das ist ein gravierender Unterschied. Um in USA für Hunde Ahnentafeln vom Dachverband zu bekommen, ist die Zugehörigkeit eines Züchters zu einem speziellen Rassezuchtverein oder -Club nicht nötig. Die Registrierung der Welpen ist direkt über den Dachverband AKC möglich.

Beim Kauf eines Welpen von einem Züchter oder eines Zoohandels, (Ja - das ist in den Staaten leider noch möglich und erlaubt!!!!) erhält der Käufer kein Pedigree (Ahnentafel) sondern lediglich eine AKC-Registrierung.

Wie erhält man nun ein Pedigree (Ahnentafel)?
Der amerikanische Züchter meldet (in der Regel online) seine Welpen beim AKC an. Dabei werden weder die Angaben des Züchters geprüft, noch findet eine Wurfabnahme statt (es gibt auch keine Zuchttauglichkeitsprüfung oder Notwendigkeit, die Hunde vor dem Einsatz zur Zucht tierärztlich untersuchen zu lassen). Mit den Angaben des Züchters stellt der AKC für jeden Welpen eine sog. Litter Registration mit einer Registrierungsnummer aus. Die Registrierung erfolgt ohne Rücksicht auf Standards. Der AKC registriert z.B. alle Farbschläge, egal, ob gem. Standard erlaubt oder nicht. Diese Registrierung erhält der Welpenkäufer, welcher damit (wenn er möchte), per Brief oder online (PIN gesichert), ein drei- oder fünfreihiges Pedigree beim AKC anfordern kann. Dazu füllt er das vorbereitete Formular auf der Registrierung mit den angeforderten Daten (Name Käufer, Name Welpe, Adresse usw.) aus, erst dann erhält der neue Welpenbesitzer, natürlich gegen Bezahlung, ein Pedigree.

Etwas was ich als großes Plus empfinde ist, dass nicht jeder Welpenkäufer mit seinem Hund später einfach züchten kann. Denn um für spätere Würfe wiederum beim AKC Pedigrees zu erhalten, muss man zuvor, vom Züchter des gekauften Hundes, die Zuchtrechte erworben haben. Im Register des AKC ist vermerkt ob ein Tier nur als Liebhabertier (as Pet only) oder als Hund mit Zuchtrecht (full Registration) verkauft wurde. Leider wird diese Regelung von unabhängigen Vereinen (die gibt es auch in USA) missachtet. (Nachtrag 30.12.08: Wie mir heute vom Zuchtbuchamt des VK mitgeteilt wurde, kann ein Züchter dort diese Regelung optional in Anspruch nehmen. Das ist toll. Noch schöner wäre, wenn das in den "freien Verbänden" auch so gehandhabt würde.)

Der AKC ist nicht dem FCI angeschlossen, jedoch besteht zwischen den Organisationen ein sog. Agreement, wodurch geregelt ist, dass die Pedigrees gegenseitig anerkannt werden. Dies wiederum heißt nicht, dass jeder Rassehund mit AKC-Ahnentafeln in einem Zuchtverband des VDH als Ausstellungs- oder Zuchthund anerkannt wird, denn…


….wie oben beschrieben, ist es in USA über den AKC ganz einfach möglich, Ahnentafeln auch für Hunde zu bekommen, die dem jeweiligen FCI-Rassestandard nicht genau entsprechen.


CKC (Canadian Kennel Club): hier nachzulesenklick
Bis auf wenige kleine Unterschiede, (z.B. Pedigrees werden vom Züchter angefordert), ist die Vorgehensweise in Kanada, also dem CKC, dieselbe wie in USA.
FCI - VDH - AKC
Dissidenz
Zucht
Züchter
Welpenkauf
Int. Dachverbände