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Sie glauben mir nicht?? Es ist eine genetisch nachweisbare Tatsache!!!
Nennen wir nun den Farb-Genotyp
des „nicht schwarzen Mops", ky-Mops und beschäftigen uns einmal mit der Fellbeschaffenheit dieser. Haben Sie sich schon einmal die
einzelnen Haare Ihres ky- Mops genauer angesehen? Nein? ….Dann wird es aber Zeit.
Der ky-Mops besitzt entgegen den meisten schwarzen
Möpsen ein „doppeltes" Fell, also er hat auch eine so genannte Unterwolle. Diese Unterwolle ist heller als das Deckhaar. Hat Ihr Mops
einen tief schwarzen Aalstrich(was leider sehr selten ist), werden Sie sehen, dass die Haare aus diesem, vom Ansatz bis zur Spitze
komplett schwarz durchgefärbt sind. Hat Ihr Mops einzelne oder viele dunkle oder schwarze Haare über den Rest des Körpers verteilt,
werden Sie bei näherer Untersuchung und Betrachtung dieser Haare feststellen, dass sie vom Ansatz bis circa zur Hälfte aufgehellt
oder gar weiß erscheinen. Auch der Rest des Haarkleides, welches eine „reine" Farbe, ohne schwarz hat, ist nicht einfarbig. Dies ist
jedoch bei sehr hellen Möpsen schwer zu erkennen. Was Sie sicher schon lange bemerkt haben ist, dass Ihr Mops an den Bereichen des
Halses, der Schulter und der Flanken hellere Fellpartien hat. Auch ky-Möpse können weiße Brustflecken haben, meist fallen sie jedoch
bei sehr hell-beigefarbenen Exemplaren nicht auf.
Nun werten wir doch unsere Erkenntnisse aus:
Wir haben einfarbig schwarze Haare,
zweifarbige Haare mit schwarzen oder dunklen Spitzen und wir haben eine „Grundfarbe". Dies sind alles Fakten die auf dem A-Locus,
durch das vorhandene ay Allel, hinterlegt sind: Sandfarben, gelb oder rot („Grundfarbe"), Sattelzeichnung aus durchgefärbten schwarzen
Haar (deutlicher Aalstrich) und was unter die Bezeichnung „sable" fällt, wenige bis sehr viele Schwarze Haare im Fell verteilt, bei
denen auch nur die Haarspitzen der einzelnen Haare schwarz gefärbt sind (dunkle bis schwarze Schattierung durch das zweifarbige Haar).
Eine sehr wichtige Rolle bei der Färbung der Haare spielen die Pigmente (Melanine), Eumelanin welches im schwarzen und braunen Haar
dominiert und das Phäomelanin, welches als Rot-Pigment beim Hund für sandfarben, Gelb und Rehfarbe (rotbraun) verantwortlich ist.
Sie
werden nun fragen: Warum aber so große Unterschiede in der Intensität der Farben?
Diese unterschiedlichen Schattierungen kommen in
sehr vielen Rassen vor, leider konnten noch nicht alle verantwortlichen Gene gefunden werden. Aufgrund vieler Zuchtdaten wird
jedoch auch von Wissenschaftlern angenommen, dass diese Gene existieren und Aufhellungen und Farbintensität im Hundefell kontrollieren.
So
nimmt man z.B. an, dass ein Gen G progressives Ergrauen verursacht oder ein sog. Chinchilla-Gen C^ch, Melanin und Phäomelanin
aufhellen kann. Interessant wird es beim vermuteten Gen I, welches die Intensität des Phäomelanin im Haar beeinflusst.
Dieses Gen I
kann, wenn wir von seiner Existenz ausgehen, sehr vieles in der Farbschattierung des Mops erklären.
Auch das Dilute-Gen (d) muss erwähnt
werden, denn es kommt nachweislich in unseren Möpsen vor! Es kann das Verschwinden des Aalstrich, sowie das Verblassen der Maske
und der Ohren erklären!
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Bereits 1941 schrieb ein russischer Wissenschaftler, dass es ein Gen geben muss welches
die Intensität der Farbe beeinflusst. Er nannte es damals Int.
Die Spekulationen über dieses Gen blieben bis heute erhalten und so
wurde es in der aktuellen Genforschung mit dem Gen-Lokus I bezeichnet, obwohl es bis dato nicht identifiziert werden konnte. Dieses
Gen muss eine, mehr oder weniger starke Aufhellung von Phäomelanin bewirken.
So wird aus einem roten ein falbenfarbener, und aus einem
gelben ein cremfarbener und aus beiden Farben kann sogar ein fast „weißer" Hund werden.
Was ist aber mit „sable"? Schwarze Haare haben
kein Phäomelanin!!
Doch!! Wie wir bei unserer „Haaruntersuchung" feststellten, haben unsere Möpse auch zweifarbige „Sable"-Haare. Der
Ansatz beinhaltet also Phäomelanin und nur die Spitzen haben Eumelanin. Also kann sich der Ansatz durch das vermutete Gen I aufhellen.
Die Unterwolle ist hell ohne Melanin und hellt ebenso auf!
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